Aktivitäten

5. Internationaler Workshop für Berufsoffiziere zum Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit von Auschwitz ( 25.-29. Oktober 2016, Zentrum für Dialog und Gebet in Oswiecim/Auschwitz) 


3. Europäischer Workshop zum Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit von Bosnien und Herzegovina (16. – 24 . September 2016, Sarajevo) 


Pojednanie/ Versöhnung in Progress.

Ausstellung im Bistum Magdeburg 03.-24.9.2016

Die Ausstellung ist ein Projekt der deutschen und polnischen Bischofskonferenzen aus Anlass des 50. Jahrestages des Briefwechsels der polnischen und deutschen Bischöfe. Mit dem mutigen Satz: „Wir vergeben und bitten um Vergebung“ hatten Polens Bischöfe 1965 die deutschen Bischöfe zur tausendjährigen Feier der Taufe Polens 1966 eingeladen. Daraus ist ein nicht immer einfacher Versöhnungsprozess entstanden, der seine Vorgeschichte auch in Magdeburg hat. Zwei Pioniere der Versöhnung haben in Magdeburg begonnen, Kontakte nach Polen zu suchen: der evangelische Jurist Lothar Kreyssig als Gründer der Aktion Sühnenzeichen und der katholische Leiter der Arbeitsstelle für pastorale Hilfsmittel Günter Särchen mit Polenseminaren Orten, Handreichungen und Diaserien zur Thematik.

Termine:
03.- 09.September 2016 in der Klosterkirche Huysburg mit Führungen bei der Bistumswallfahrt am 4.September
10.-24.September 2016 in Magdeburg- Sankt Petrikirche (Angebote zu Führungen für Schulen und Gruppen)

Kontakt:
propst.nachtwei@gmx.de, 0175/8409073, Vorsitzender der ökumenischen Anna-Morawska-Gesellschaft,
Claudia Wyzgol, Mitglied des Vorstandes 0391/5961-268

„Versöhnung gegen Widerstände“-
Magdeburger deutsch-polnische Aktivitäten

Tagung der Anna – Morawska - Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Politische Bildung Sachsen - Anhalt und der Katholischen Akademie im Bistum Magdeburg

Samstag 17.September: 10.00-15.30 Uhr Sankt Petrikirche, Magdeburg
39104 Magdeburg, Neustädter Str. 4

10.00 Uhr Podiumsgespräch: Dr. Robert Zurek, Dr. Henryk Muszynski, Rudi Förster (Teilnehmer der Fahrradwallfahrt nach Auschwitz 1965), Irmgard Eberhard (Anna-Morawska-Gesellschaft, Aktion Sühnezeichen), Dr. Hans Seehase (Historiker, Versöhnungsaktivitäten der evangelischen Kirche); Moderation: Dr. Gerhard Nachtwei

12.30 Uhr Mittagsimbiss

13.30 Uhr Führung durch die Ausstellung (Dr. Robert Zurek, Elisabeth Here)

14.30 Uhr Musikalische Vesper in St. Petri

 

7. Europäischer Workshop zum Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit von Auschwitz (11. - 16. August 2016, Zentrum für Dialog und Gebet in Oswiecim/Auschwitz)

ausstellung



"Ausstellung Pojednanie/ Versöhnung in Progress.
Die katholische Kirche und die deutsch-polnischen Beziehungen nach 1945"

auf dem 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig vom 25.-28. Mai 2016

ausstellung

 

 

Maximilian-Kolbe-Stiftung -
Neuer Stiftungsrat und Vorstand gewählt

Die Maximilian-Kolbe-Stiftung hat am 19. November 2015 in Berlin auf der Jahresversammlung den neuen Stiftungsrat für den Zeitraum 2015 – 2019 gewählt. Zum Vorsitzenden des Stiftungsrates wurde Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick, Bamberg, gewählt. Die Aufgabe des Stellvertreters übernahm Erzbischof Dr. Wiktor Skworc, Kattowitz.

Im Stiftungsrat sind Repräsentanten vertreten von: Deutsche Bischofskonferenz, Polnische Bischofskonferenz, Maximilian-Kolbe-Werk, Ackermann Gemeinde, Caritas, Deutsche Kommission Justitia et Pax, Pax Christi, Renovabis, Sant Egidio, ZdK sowie Griechisch-Katholische Universität Lviv, Kontaktgruppe der Kirchen in Nordirland, Justitia et Pax Bosnien&Herzegovina und Gedenkstätte Spac/ Albanien. Auf der Sitzung in Berlin waren 18 von 22 Stiftungsratsmitgliedern anwesend. Eine namentliche Liste der Mitglieder im Stiftungsrat ersehen Sie bei > Stiftungsrat.

stiftungsrat

Zum Vorstandsvorsitzenden für den Zeitraum 2015 – 2019 wurde von Peter Weiss, MdB, und zum stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Jörg Lüer gewählt. Weitere Mitglieder im Vorstand sind Dr. Gerhard Albert, Georg Hörnschemeyer, Dr. Jaroslaw Mrowczynski, Ulrich Pöner und Dr. Stefan Vesper. Die Aufgaben des Geschäftsführers übernimmt Paulis Apinis.

 

 

18. November 2015 - 16. Dezember 2015 /
18. November 2015 – 18. Januar 2016
Ausstellung
Pojednanie/Versöhnung in Progress.
Die katholische Kirche und die
deutsch-polnischen Beziehungen nach 1945.

Logos Deutschland und Polen – zwei Länder, deren erfolgreiche Versöhnungsgeschichte von vielen Widerständen und Schwierigkeiten geprägt ist. Der Briefwechsel der polnischen und deutschen Bischöfe aus dem Jahr 1965 gilt als Meilenstein des Versöhnungsprozesses.

Zum 50. Jahrestag des Briefwechsels wird auf Anregung der deutschen und polnischen Bischöfe, die deutsch-polnisch erarbeitete Ausstellung Pojednanie/Versöhnung in Progress zeitgleich in Berlin und Breslau gezeigt. Sie zeichnet exemplarisch den Weg der Versöhnung nach und stellt Menschen und Initiativen aus beiden Ländern vor, die wichtige Beiträge geleistet haben.

Die Besucher erwartet eine facettenreiche, reich bebilderte Darstellung der deutsch-polnischen Versöhnung. An vielen Stellen wird dabei Neuland betreten. So versteht sich die Ausstellung nicht nur als Würdigung, sondern als Einladung, über die vielfältigen Erfahrungen im Versöhnungsprozess ins Gespräch zu kommen und das Verständnis für diese Prozesse zu vertiefen.

Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10117 Berlin
18. November 2015 –16. Dezember 2015
Täglich 10 –18 Uhr, Eintritt frei!

Altes Rathaus, Wroclaw/Breslau
18. November 2015 – 18. Januar 2016
Täglich 10 –18 Uhr, Eintritt frei!

Veranstalter:

Logos

 

Sponsoren und Partner:

Logos

 

 

Begleitveranstaltungen Ausstellung „Pojednanie/Versöhnung in Progress. Die Katholische Kirche und die deutsch-polnischen Beziehungen nach 1945“

Logos

Vom 18. November bis zum 16. Dezember 2015 wird im Kronprinzenpalais die auf Anregung der Deutschen und der Polnischen Bischofskonferenz gemeinsam von der Maximilian-Kolbe-Stiftung und dem Osrodek Pamiec i Przysclosc erarbeitete Ausstellung „Pojednanie/Versöhnung in Progress“ aus Anlass des 50. Jahrestags des Briefwechsels der polnischen und der deutschen Bischöfe gezeigt werden.

Mit dieser deutsch-polnischen Ausstellung, die zeitgleich auch in Breslau gezeigt werden wird, soll ein wesentlicher Teil des Erbes des Prozesses der deutsch-polnischen Versöhnung kritisch gewürdigt und für gegenwärtige Herausforderungen fruchtbar gemacht werden.

Begleitend zur Ausstellung sollen mit drei Begleitveranstaltungen wichtige Aspekte des Gegenstands vertieft diskutiert werden. Dabei sollen sowohl die historische Dimension des deutsch-polnischen Versöhnungsprozesses gewürdigt, als auch die gegenwärtigen Herausforderungen im deutsch-polnischen Verhältnis in den Blick kommen, die sich aus den historischen Belastungen ergeben. Abschließend werden die deutsch-polnischen Erfahrungen auf andere europäische Konfliktlagen in Anwendung gebracht werden.

1. „Wir vergeben und bitten um Vergebung. Der Briefwechsel der polnischen und deutschen Bischöfe und seine Folgen“

Bischof em. Dr. Alfons Nossol, Oppeln
Erzbischof Dr. Ludwig Schick, Bamberg, Maximilian-Kolbe-Stiftung
Prof. Dr. Karl-Josef Hummel, Kommission für Zeitgeschichte
Dr. Robert Zurek, IPN
Moderation: Tomasz Kycia, Wiez

Veranstalter: Polnische Botschaft Berlin und MKS
Ort: Landesvertretung Brandenburg
Termin: 19. November 2015

2. „Mission accomplished? Brauchen die deutsch-polnischen Beziehungen noch Arbeit an der der Versöhnung“

Botschafter Dr. Jerzy Marganski, Polnische Botschaft Berlin
Dr. Urszula Pekala, Mainz
Dietmar Nietan MdB, Bundesverband der Deutsch-polnischen Gesellschaften
Peter Weiß, MdB, Vorsitzender der Maximilian-Kolbe-Stiftung und Präsident des Maximilian-Kolbe-Werks
Moderation: Dr. Gerhard Albert, Renovabis

Veranstalter: Katholische Akademie Berlin und MKS
Ort: Katholische Akademie Berlin
Termin: 26. November 2015

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4. Internationaler Workshop für Berufsoffiziere zum Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit von Auschwitz (26. - 30. Oktober 2015, Zentrum für Dialog und Gebet in Oswiecim/Auschwitz)

 

2. Europäischer Workshop zum Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit von Bosnien und Herzegovina (05. – 13. September 2015, Sarajevo)

 

6. Europäischer Workshop zum Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit von Auschwitz (11. - 16. August 2015, Zentrum für Dialog und Gebet in Oswiecim/Auschwitz)

 

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Podiumsveranstaltung
„Versöhnung als eine politische Handlungsperspektive. Erfahrungen aus unterschiedlichen Kontexten“

Gemeinsame Veranstaltung mit der Stiftung Flucht, Vertreibung Versöhnung im Rahmen des Studienteil der Stiftungsratssitzung in Berlin am 14. November 2014

 

3. Internationaler Workshop für Berufsoffiziere zum Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit von Auschwitz (03. – 07. November 2014, Zentrum für Dialog und Gebet in Oswiecim/ Auschwitz)

 

Europäischer Workshop zum Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit von Bosnien und Herzegovina (17. – 24. September 2014, Sarajevo)

 

5. Europäischer Workshop zum Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit von Auschwitz (11.- 16. August 2014, Zentrum für Dialog und Gebet in Oswiecim/ Auschwitz)

 

2. Internationaler Workshop für Generalstabsoffiziere zum Umgang mit gewaltbelaster Vergangenheit von Auschwitz (27. November - 1. Dezember 2013, Zentrum für Dialog und Gebet in Oswiecim/ Auschwitz)

 

Workshop zum Umgang mit dem totalitären Erbe in der Ukraine (12. Oktober 2013, Lviv/ Ukraine)

 

Internationaler Workshop zum Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit und die Folgen von Diktaturen als Herausforderung für die Europäischen Gesellschaften (20./ 21. September 2013 in Berlin)

- Workshop wird in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission Justitia et Pax durchgeführt -

 

4. Europäischer Workshop zum Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit von Auschwitz (11.- 16. August 2013,Zentrum für Dialog und Gebet in Oswiecim/ Auschwitz)

 

Freiwilligenprojekt Yad Vashem

 

Workshop mit Partnern aus Albanien zum Umgang mit dem kommunistischen Erbe (22. - 26. April 2013 in Berlin)

 

Runder Tisch zu den Folgen der kommunistischen Diktatur in Albanien (4./5. Februar 2013, Tirana/ Albanien)

 

Internationaler Workshop für Generalstabsoffiziere aus Polen und Deutschland zum Umgang mit der gewaltbelasteten Vergangenheit von Auschwitz (21. - 25. November 2012)

 

3. Europäischer Workshop zum Umgang mit der gewaltbelasteten Vergangenheit von Auschwitz (11. - 16. August 2012)

 

Projekt zum Umgang mit dem Erbe der kommunistischen Diktatur in Albanien

Die Stiftung hat gemeinsam mit der albanischen Kommission Justitia et Pax und Renovabis ein Projekt zum Umgang mit dem Erbe der kommunistischen Diktatur in Albanien begonnenen. In diesem Zusammenhang fand vom 23. - 28. April 2012 eine erste Dokumentationsreise zu ehemaligen kommunistischen Gefängnissen und Arbeitslagern in Albanien statt. In weiteren Reisen soll die Arbeit an einer umfassenden Dokumentation fortgesetzt werden. Auf diese Weise soll die Frage nach einem angemessenen Umgang mit der Geschichte und ihren Folgen thematisiert werden. Das Projekt findet in enger Zusammenarbeit mit ehemaligen Häftlingen statt.

Für den 12./13. November 2012 ist ein Runder Tisch in Tirana geplant, bei dem die bisherigen Arbeitsergebnisse der Öffentlichkeit mittels einer Ausstellung sowie einem Workshop vorgestellt werden sollen.

 

Freiwilligenprojekt in Yad Vashem für 2012/2013 verlängert.

Das im letzten Jahre begonnene Freiwilligenprojekt in der Gedenkstätte Yad Vashem ist um ein Jahr bis zum März 2013 verlängert worden. Das Projekt, das sich der Dokumentation von Biographien von Menschen widmet, die aufgrund ihres Verhaltens während des Holocausts als „Gerechte der Völker“ in Jerusalem geehrt werden, wird gemeinsam von der Maximilian-Kolbe-Stiftung, der Jesuitenmission sowie der Deutschen Bischofskonferenz getragen.

 

European Summer School for Young Leaders on coping with violent burdened past and reconciliation (Sarajevo 2012)

Das Projekt, das gemeinsam mit dem Interreligiöse Rat in Sarajewo durchgeführt werden soll, befindet sich in der Vorbereitung.

 

Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Tür an Tür. Polen - Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte" am 25. Oktober 2011 im Martin- Gropius-Bau Berlin.


2. Europäischer Workshop zum Umgang mit der gewaltbelasteten Geschichte von Auschwitz (09. – 14. August 2011, Zentrum für Dialog und Gebet Oswiecim/ Auschwitz)


Freiwilligenprojekt Yad Vashem 2011/2012

Die Maximilian-Kolbe-Stiftung hat im März 2011 gemeinsam mit der Missionsprokur der Jesuiten und der Deutschen Bischofskonferenz einen Freiwilligen in die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem entsandt.

Der Freiwillige wird in der Gedenkstätte mit der Dokumentation der Lebensläufe von Deutschen und Polen befasst sein, die in der Allee der Gerechten geehrt werden. Darüber hinaus wird er einen Tag in der Woche in der Altenpflege mitwirken.

Mit diesem vorerst auf ein Jahr angelegten Projekt will die Stiftung einen Beitrag zum deutsch-polnisch-israelischen Beziehungsgefüge leisten. Es ist zugleich Ausdruck der lebendigen Verantwortung für die Erinnerung an die Shoa und den Umgang mit ihren Folgen.

 

1. Europäischer Workshop zum Umgang mit der gewaltbelasteten Geschichte von Auschwitz (10. – 15. August 2010, Zentrum für Dialog und Gebet Oswiecim/Auschwitz)

 

Podiumsveranstaltung beim Ökumenischen Kirchentag 2010 in München

Am 14. Mai 2010 hat die Stiftung gemeinsam mit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste im Rahmen des ÖKT eine Podiumsveranstaltung „Zukunft ist Erinnerung. Zu den Perspektiven der deutsch-polnisch-russischen Beziehungen“ durchgeführt.

Podiumsteilnehmer
Prof. Dr. Klaus Ahlheim, Berlin
Prof. Dr. Irina Sherbakova, Memorial Moskau
Dr. Rafal Zytyniec, Polnische Akademie der Wissenschaften

Moderation
Jörg Lüer, Maximilian-Kolbe-Stiftung

 


 



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